Herzliche Willkommen auf meinem Blog!
Hier nehme ich Euch mit auf eine spannende und tiefgründige Reise durch Geschichten, Mythen, Märchen und Literatur. Gemeinsam tauchen wir ein in die Werke – in die Bilder, Symbole und inneren Landschaften, die sie eröffnen.
Geschichten und Erzählungen begleiten mich seit jeher. Meine Reise begann schon in meiner frühen Kindheit – mit Märchen. In der Schulzeit entflammte meine Liebe zu Literatur und Poesie, später kam die Faszination für Mythologie hinzu. Diese Entdeckungsreise prägt bis heute meine innere Entwicklung – und begleitet, still und kraftvoll, meine therapeutische Arbeit als tiefenpsychologisch fundierte psychologische Psychotherapeutin.
Was macht die inneren Bilder, die durch Geschichten entstehen, so besonders?
Die Bilder, die uns Erzählungen schenken, öffnen Räume von immenser Bedeutung – für unsere Entwicklung, für unser Leben. Sie zeigen innere und äußere Kämpfe: Ob wir gegen die Ungeheuer in uns selbst oder gegen jene in der Welt antreten – sie geben Form und Sprache für das, was oft namenlos bleibt. Sie weisen auf mögliche Wege, laden zur Selbstreflexion und Selbstentdeckung ein. Magische Bilder von Liebe und Verbindung können entstehen – zu uns selbst, zu anderen, zur Natur und zu unseren inneren Kraftquellen. Und sie dürfen in uns wachsen und gedeihen.
Doch so wie auch das Leben nicht ausschließlich hell ist, führen uns Geschichten auch in dunklere Gefilde. Sie ermöglichen uns, Trauer und Verlust zu begegnen – dem Verlust von Menschen, Fähigkeiten, Entwicklungsräumen oder Anteilen unseres Selbst. Sie lassen uns Schmerz, Wut, Aggression und sogar den Tod berühren – und laden dazu ein, all das zu integrieren. Geschichten fördern zentrale seelische Fähigkeiten: die Fähigkeit zur Symbolisierung, zur Ambiguitätstoleranz – und nicht zuletzt zur schöpferischen Phantasie. All das erweitert unseren inneren Raum. Es eröffnet neue Wege, neue Möglichkeiten des Seins – und zugleich die Fähigkeit, Verluste und das Unausweichliche anzunehmen.
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Im Zentrum meiner Auseinandersetzung mit Geschichten steht die Begegnung mit inneren Bildern und Symbolen – mit den Gefühlen, die sie hervorrufen und mit dem Möglichkeitsraum, den sie eröffnen. Ebenso geht es um die Verluste, die in diesen Geschichten beklagt werden – und um die Frage, wie wir ihnen begegnen können. Besonders bewegt mich dabei, welche seelischen Entwicklungsprozesse sich darin spiegeln und was sie über Menschen und ihre Schicksale erzählen.
Ich werde keine Fallgeschichten aus meiner eigenen therapeutischen Praxis schildern. Stattdessen stütze ich mich auf grundlegende innerseelische Prozesse und mein psychodynamisches Wissen – ohne einzelne Fallverläufe in den Fokus zu nehmen.
Zwischen Zeilen & inneren Landschaften ist eine Einladung, neugierig zu werden, innere Bilder zu entdecken und kreative Kräfte zu entfalten.
Vor allem möchte ich Menschen ermutigen, sich auf therapeutische Prozesse einzulassen – Worte für ihr Inneres zu finden, neue Räume im Leben zu eröffnen und die Erfahrung zu machen, dass Resonanz und Bewusstwerdung zu den tiefsten Bedürfnissen des Menschen gehören.
Ich werde sowohl Geschichten aufgreifen, mit denen ich mich aktuell beschäftige, als auch solche, die mich seit vielen Jahren – oder mein Leben lang – begleiten. Dabei erhebe ich nicht den Anspruch, jede Auseinandersetzung vollständig zu gestalten oder abzuschließen. Vielmehr möchte ich – wie auch in therapeutischen Prozessen und im Leben selbst – Raum lassen für Gedanken und Gefühle, die zu einem späteren Zeitpunkt auftauchen und weiterwirken dürfen.
Meine Interpretationen stützen sich auf mein tiefenpsychologisches und psychodynamisches Wissen als approbierte Psychotherapeutin sowie auf die Kenntnisse, die ich im Rahmen meiner Zusatzqualifikation zur Katathym-Imaginativer Psychotherapeutin erwerbe.
Darüber hinaus werde ich auch literarische, fachliche oder bereits vorhandene Deutungen einbeziehen – diese werden selbstverständlich kenntlich gemacht.